Im November hält in Island endgültig der Winter Einzug. Das Tageslicht sinkt auf unter 7 Stunden, der erste richtige Schnee bedeckt das Tiefland, die Eishöhlen öffnen für die Saison, und die Saison für das Nordlicht ist in vollem Gange. Es ist dunkel, dramatisch und ungemein stimmungsvoll. Die Besucherzahlen erreichen ihren Tiefststand des Jahres, sodass du Gullfoss vielleicht ganz für dich allein hast.
Wetter & Bedingungen
Tageslicht
Highlights
- Eishöhlen starten in die Saison
- Hochsaison für Nordlichter
- Die niedrigsten Preise des Jahres
- Kaum Touristen
- Der erste Schnee verwandelt die Landschaft in ein Winterwunderland
Warnungen
Sehr wenig Tageslicht
Vereiste Straßen – 4x4 empfohlen; Winterreifen üblicherweise vom 1. Nov. bis 14. Apr. (3 mm Profiltiefe; Spikes erlaubt) – kläre das mit deiner Mietwagenfirma ab
Hochlandstraßen gesperrt
Manche Angebote nur eingeschränkt
Das Wetter kann unerwartet zu Straßensperrungen führen
Was du sehen kannst
- Nordlichter: Hauptsaison (September–April). Die langen, dunklen Nächte lassen dir viel Zeit, um Nordlichter zu beobachten.
- Mitternachtssonne: Nein – das andere Extrem.
- Papageitaucher: Nein.
- Wale: Nur wenige Wintertouren.
- Tierwelt: Kaum Tiere. Eventuell entdeckst du Pferde und Polarfüchse.
- Landschaft: Häufig Schnee. Erste gefrorene Wasserfälle. Eishöhlen geöffnet.
Geöffnet & geschlossen
VerfügbarVorher prüfen– möglich, aber nicht sicherGeschlossen
- HochlandstraßenGeschlossen
Gesperrt.
- EishöhlenVerfügbar
Start in die Saison! Geh mit einem professionellen Guide und erkundige dich bei deinem Tourveranstalter nach den aktuellen Bedingungen.
- WestfjordeVorher prüfen
Riskant. Straßen können gesperrt werden.
- CampingplätzeGeschlossen
Größtenteils geschlossen. Einige wenige sind ganzjährig geöffnet (z. B. Reykjavík).
- SchwimmbäderVerfügbar
Fast alle sind geöffnet.
- SonstigesVorher prüfen
Golden Circle und Südküste sind in der Regel erreichbar, aber Straßen und Wege können vereist sein. Prüfe road.is und safetravel.is.
Empfohlene Routen
Packliste
Komplette Winterausrüstung. Warme Kleidungsschichten, Sturmhaube, Stirnlampe, Grödel. Das ist ernstzunehmender Winter – Tipps findest du auf safetravel.is.
4 Tage Island im November
- Tag 1
Ankunft → Blue Lagoon → Reykjavík → Nordlichter.
- Tag 2
Golden Circle im Schnee.
- Tag 3
Südküste → Eishöhlentour.
- Tag 4
Reykjavík → Abreise.
Budget im Überblick
Andrang & Preise
Jahrestiefstand bei Besucherzahlen und Preisen. Der günstigste Monat für eine Islandreise. Fast überall findest du problemlos freie Plätze.
Im November ist Island so in sich gekehrt wie sonst nie. Die meisten Touristen sind weg, die Landschaft ist weiß und still, und der Himmel schwankt zwischen sturmdunkel und polarlichtgrün. Der November in Island hat etwas, das schwer zu beschreiben ist: Es ist nicht die dramatische Erhabenheit einer Fahrt unter der Mitternachtssonne im Juni, sondern eine leisere, persönlichere Art von Schönheit.
Die Eishöhlen sind die große Attraktion. Die Gletscherhöhlen im Vatnajökull werden im November stabil genug für geführte Touren, und sie sind frisch geformt und kaum betreten: neue Eisformationen, wenige Fußspuren, leuchtend blaue Wände. Buche deine Tour so früh wie möglich; sie sind selbst in der Nebensaison schnell ausgebucht.
Praktisch bedeutet der November, dass du mit sehr wenig Tageslicht auskommen musst. Dein Zeitfenster für Besichtigungen beträgt etwa 6 Stunden. Nimm dir also zwei Dinge pro Tag vor, mach sie richtig und verbring die restliche Zeit in heißen Quellen, Museen und Restaurants. Die Gastronomieszene in Reykjavík ist im November hervorragend: Gemütliche Restaurants mit Lammsuppe und frischem Fisch werden zum Höhepunkt deiner Abende.
Häufige Frage
Ist der November eine gute Zeit für Eishöhlen in Island?
Die natürlichen Eishöhlen im Vatnajökull öffnen in der Regel um diese Zeit, deshalb sind sie dann frisch geformt und kaum betreten. Es ist eine hervorragende Zeit für einen Besuch der Eishöhlen. Kläre Termine und Bedingungen mit deinem Touranbieter ab.
